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Samstag, 7. August 2010, 12:39

Geschichten-tester

Wie der Name schon sagt werden hier eure Geschichten getestet!!!

Nicht erlaubt:
Doofe bemerkungen wie: Scheiß Geschichte!!!
Mehrere Bewertungen hintereinander (die 2. gilt dann nicht!)
Beleidigende Wörter!!!

Erlaubt:

Tipps und Tricks zu den Storys.
Fragen zu den Storys

Ein muss:
Punktebewertung von 1-10
mindestens 3 Bewertungen von 3 verschiedenen Personen zu der Story.
Nach den Bewertungen daarf eine weitere Story rein.


Also viel Spaß!!!
Und wehe einer beachtet die regeln nicht!!!

Coheed

Meister

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Beruf: Darkwinger und Gildenmeister von DARK

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2

Sonntag, 8. August 2010, 18:57

Ja, was für Geschichten willste denn hier haben? Mal ein Sartirchen oder eher was Ernsthaftes?

Hier einfach mal ersteres. Bescheuerterweise dürfen pro Posting nur 10.000 Zeichen geschrieben werden. Also gibts 2 Teile:

Zitat von »meiner Geschichte«

Der Fleischthekengott

Samstagnachmittag, im Supermarkt an der Fleischtheke

Samstags im Supermarkt einkaufen ist ja an sich schon schlimm. Aber die größte Tortur ist doch, an solchen Tagen dann auch noch an die Fleisch- oder Käsetheke zu müssen. Das ist, als ob man ins Krokodilbecken noch einen Bottich mit Piranhas schüttet. Na gut... Fleisch muss sein, sonst gibt es morgen keine leckeren Rinderrouladen.

Also fädelt man sich wohlgemut am Ende der etwa 28 Kilometer langen Schlange ein. Die erste halbe Stunde kann man getrost verdösen. Lediglich ab und an ein beiläufiges Aufrücken, dann weiter schlafen. Nun allmählich nähert man sich der Theke so weit, dass man die ersten Fleischstücke mit dem Fernglas erkennen kann. Aha: es sind noch genau vier Rinderrouladen da. Genau die, die ich brauche! Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich allmählich mit der näheren Konkurrenz auf den vor einem liegenden Startplätzen zu befassen. Da ist der gekonnte Profiler gefragt. Man muss ja auf alle Eventualitäten gefasst sein.

Die ältere Dame drei Plätze vor mir erweckt in mir Assoziationen an Afrika. Nicht dass sie dunkelhäutig wäre. Nein, vielmehr muss ich bei diesem vierschrötigen Kaliber an einen Gorilla (Dimesion Silberrücken) denken. Angriffslustig ragen die schlohweißen Stoppeln ihres Nordkorea-Nahkampfschnittes in die Höhe und signalisieren Kampfbereitschaft bis auf's Blut. Zum Glück sind noch zwei Personen dazwischen. Ihr folgt der schwitzende Schweinebacke, ca. 35 Jahre alt, 120 Kilo, schütter behaart, der sich bereits interessiert in den Auslagen nach Seinesgleichen umschaut. Mein Gott! Warum will der Bursche Wurst kaufen? Der sollte lieber verkaufen! Jedenfalls, Gott sei Dank, ist er nicht der Typ für Rouladen. Dann, direkt vor mir befindet sich der Prototyp aller Marathonläuferinnen: ausgezehrte, asketische Gesichtszüge, nur Sehnen und feinzieselierte Muskelstränge. Ötzi sah praller aus, als man ihn fand. Aber genau bei diesem Typus heißt es eingedenk der dringend benötigten Rouladen Obacht zu geben!



Nun ist es so weit - der Silberrücken kauft ein: "Was ist denn das da?" fragt sie mit leicht übersteuerndem Diskant in der Stimme die weit und breit einzige Verkäuferin. Schweinekamm ist es, sieht ja wohl jeder! -"Das ist Schweinekamm." -"Ist der auch schön mager?" Ich habe nie einen magereren Schweinekamm gesehen. -"Ja. Der ist wunderbar mager!" -"Hach, dann wird das nachher alles zu trocken... Haben Sie keinen anderen da?" Die rotgesichtige Bedienung schnappt sich ihr größtes Fleischermesser und verschwindet durch die hinter der Theke liegende Tür. Als sie zurückkommt, wuchtet sie ein Mordstrumm von Schweinekamm auf die Theke. -"Davon hätte ich gerne 375 Gramm." Am besten unzerkleinert direkt in den Hals... -"Ist es so recht?" -"Etwas mehr kann es schon sein." -"Das sind dann... Moment... 480 Gramm!" -"Ist recht." Ups? Schon fertig? Ich hätte ihr durchaus noch die Bestellung einiger Liter Frischblutes und 2 Kilo Carpaccio zum Sofortverzehr zugetraut. Aber nein, das war's. Die Schlange quittiert die Kurzbestellung mit erleichtertem Aufseufzen.

Nächster Kunde... Nein, zu früh gefreut. Silberrücken hat jetzt Blut geleckt und will mehr: "Sind die Bratwürstchen im Angebot?" und sie zeigt auf die sich auftürmenden Bratwürstchen an denen dick und fett ein etwa 2 Quadratmeter großes Schild angebracht ist, auf dem in großen Lettern prangt: "Heute im Angebot!" -"Ja die sind im Angebot. Für 69 Cent." - " Dann hätte ich gerne davon 3 Kilo." (Was ein richtiger Silberrücken ist, braucht mindestens so viel!) In aller Gemütsruhe entwirrt die Verkäuferin den Würstchenstapel, schneidet in geübter Zorro-Manier mit ihrer Machete das Ende ab und jongliert den Wurstberg auf die Waage.

Nun sollte man meinen, man hätte sein Umfeld ausreichend gescannt und abgetastet, aber wie so oft ist diese vermeintliche Sicherheit trügerisch: Am Kopfende der Theke hat sich ein weiterer Kontrahent, weiblich, ca 60 Jahre, (mit männlichem Geleitschutz am seitlich geparkten Kundenwagen) unbemerkt angeschlichen und unterbricht die zähflüssige Verkaufsprozedur virtuos. "Sach ma Margit, haste dann noch was von deene Subbeknoche aussem Angebood?" Mein Gott. Sie kennt die Verkäuferin persönlich! Diese falsche Schlange hat sich nicht hinten angestellt und verlangt doch tasächlich nach einer persönlichen Extrawurst!! Und selbstverständlich schlappt das treuherzige Margitchen los und verschwindet durch die vermaledeite Tür in der Wurstküche. Aber ha: sie kehrt unverrichteter Dinge zurück. "Iss aus", trompetet Margitchen zurück. Doch erneut zu früh gefreut: Margitchen empfiehlt das Ausweichen auf die leckeren Kalbsknochen. "Die sinn zwaar net so billisch, abbä die Subb schmeggt dann aach viel bessä!" Mein Gott! Wie lange soll dieses Wechselbad der Gefühle denn noch andauern? Jetzt komm bloß nicht auf die Idee, ihr gar noch die letzten Rouladen in die gierig aufgesperrte Kühltüte zu stopfen.



Nur um sicher zu gehen schiele ich nach dem hinter der Theke liegenden Hackebeil. Nötigenfalls - mit einem schnellen Sprung... Aber Entwarnung! Die Fregatte dreht nach Erhalt ihrer Ware bei und ihr Geleitschutz segelt in sicherem Abstand hinterher.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
(Albert Einstein)


Coheed

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3

Sonntag, 8. August 2010, 18:59

Zitat von »dem Rest meiner Geschichte«

Wie sich nun herausstellt, habe ich Schweinebacke offensichtlich richtig taxiert. Das magere Zeugs links liegen lassend kommt er gleich zum fetten Wesentlichen: 2 1/2 Kilo Schweinebauch... Nein, mager braucht es nicht zu sein. "Das schmeckt doch nix. Hö, hö, hö!" Beifall heischend schaut er sich um, nicht ohne die Dörrpflaume hinter sich, die er offenbar erst jetzt bemerkt hat, mit einem kritischen Blick zu mustern. "Und noch ein Kilo Schinkenspeck", bestellt er zurückschwenkend weiter. Und nun auf die Frage:"Darf's denn sonst noch was sein" der Satz, den die Warteschlange am liebsten hört: "Das war's!" Amen. Die Rouladen bleiben unversehrt in der Auslage.

Doch nun ist Dörrpflaume mit dem Bestellen dran - ein Moment, dem ich mit Unbehagen entgegen gesehen habe - zurecht! Dörrpflaume beginnt virtuos mit zwei Landjägern (aber bitte die schönen festen luftgetrockneten! - Passt ja irgendwie!) denen sie dann geschickt 3 Scheiben Burgunderschinken nachwirft. Ob der denn über Buchenholz geräuchert sei möchte sie sogleich wissen. Verzweifelt sucht Margitchen's hilfloser Blick nach dem Metzgermeister, der sich jedoch weiterhin, schlau wie er ist, in der Wurstküche verborgen hält. Fürderhin bestellt die Marathonbraut noch 12 Gramm italienische Mortadella (na gut, es waren 50...) die sie aber zunächst grimmig zurückweist. Wie man denn hier die Mortadella schneide, entrüstet sie sich. Die Scheiben seien ja so dick, dass man mit ihnen glatt einen Nagel durch die Wand klopfen könne. Schwitzend schneidet Margitchen frische, hauchdünne Mortadellascheiben nach. (Vermutlich übersteigt schlussendlich die Schweisseinwaage den Wurstanteil.)



Irritiert entferne ich die Spinnweben unter meinen Achseln, die sich aus unerfindlichen Gründen mittlerweile gebildet haben, während die ausgezehrte Dame (Ist wohl in der Trockenperiode...) munter weiter ihre grammweisen Bestellungen ausdiskutiert. Allmählich beginnt der Zellophanberg (mit erstaunlich wenig Inhalt) neben der Waage bedrohlich zu wanken. Margitchen packt die Sachen schon einmal vorsorglich in eine zeltgroße Einkaufstüte.

"Und zum Schluss hätte ich gerne noch vier Rinderrouladen." Der Schlag trifft mich. Wenn der süffisante Blick, den sie mir dabei zu wirft nicht schlichtweg sadistisch zu nennen ist, weiß ich's nicht. Der Boden unter mir beginnt zu wanken, das Blut rauscht in den Adern, alles beginnt sich zu drehen. Nein! Nur das nicht! Nicht meine Rinderrouladen! Schlaganfall! Hirnschlag! Schleudertrauma! Wie durch dichten Nebel registriere ich beiläufig, dass der Hungerdrachen ihre Errungenschaften einschließlich meiner Rouladen in Ihren fresssüchtigen Einkaufswagen einsackt.

"Was darf's denn sein?", wendet sich Margitchen nun mir zu. Allein - ich bin am Ende. So kurz vor Schluss... "Eigentlich wollte ich auch die Rinderrouladen haben", hauche ich mit letzter Lebenskraft meine Bestellung über die Theke. Resignation macht in mir sich breit.

Nur... Warum lächelt mich Margitchen jetzt so verschmitzt an? "Eeeeeeeerich?", ruft sie nach hinten, "haste die frischen Rouladen ferddich geschnitte?" Metzgermeister Erich scheint auf dieses Kommando nur gewartet zu haben. Wie aus dem Boden gestampft taucht Eeeeerich auf - in seinen prallen Metzgerarmen die wunderbarste, magerste, beste Auswahl an Rinderrouladen, die ich je in meinem langen Frischfleischkäuferleben gesehen habe! Ich muss träumen. Lange starre ich das Wunder wortlos an, bis mich der rigide in meine Kniekehlen gestossene Kundenwagen aus meiner Verzückung reisst. Ich träume ganz offensichtlich nicht. Nun kann ich strahlen. "Vier Stück hätte ich gerne. Die Größten!" Margitchen merkt, dass sie mir damit die größte Samstagsfreude aller Zeiten macht. Nachdem sie abgewogen hat legt sie augenzwinkernd noch eine Roulade dazu. "Darf's noch etwas sein?" "Nein. Das war's." Dann eine Eingebung:"Halt... Geben Sie mir noch 15 Schinkenwürstchen. Von den guten!" Margitchen gibt mir auch die.

Jubelnd drehe ich mich um und öffne freudestrahlend die Würstchentüte. "Absolve te" raune ich dem unwirschen Kundenwagen-in-die-Waden-Schubser zu und drücke ihm zu seiner Verblüffung ein Schinkenwürstchen mit tiefer Dankbarkeit in die Hand. Gleichermaßen verfahre ich mit dem Rest der dahinter Wartenden, bis keine Würstchen mehr übrig sind.

Fragt mich jetzt bitte nicht, wie ich durch die Kasse, ins Auto und nach Hause gekommen bin. Ich weiß es nicht. Ich muss jedenfalls irgendwie geschwebt sein. Ich weiß nur eins sicher:

Es gibt noch einen Fleischthekengott.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
(Albert Einstein)


Cornflake

Erleuchteter

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Beruf: Erzieherin

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4

Sonntag, 8. August 2010, 19:07

Klasse. :thumbsup:
Ich hab direkt um die Rouladen mitgelitten. :D
Achso, Punkte müssen auch....na keine Frage: 10 Punkte

Kenny3015

unregistriert

5

Sonntag, 8. August 2010, 19:32

Genial!!!

Wirklich klasse geschrieben und vor allem die Personenbeschreibungen sind super! Am besten gefallen mir der lockere Schreibstil und die Wortwahl, ich habe mich beim Lesen kaputtgelacht. Auch toll gemacht finde ich die eingestreuten Bilder zur Auflockerung.

Fazit: Eine Situation, die jeder kennt herrlich überspitzt dargestellt: So muss Satire aussehen!

Das gibt natürlich die vollen zehn Punkte, ich hätte dir gerne mehr gegeben, aber ich will keinen Regelverstoss riskieren, der Smiley war deutlich genug...

6

Sonntag, 8. August 2010, 20:17

Ich würde mal gerne wissen was zu meiner selbstgeschriebenen meint. Kleine Geschicht für meine Älteste Ragnarök:


Und es ward Ragnarök, der Untergang der Götter durch die Bestien der Zerstörung. Der Fernriswolf stieg aus den eisigen Höhen hinab um gegen Odin anzutreten und aus dem Meer erhob sich die Midgardschlange um Thor zu vernichten, damit eine neue Welt erschaffen werden könne. Die Schlacht entbrannte und das Blut floss in Strömen denn es ward Krieg, Götter oder Bestien wer würde siegen? Am Ende starben auf beiden Seiten fast alle, nur wenige überlebten und sind immer noch da.
Euch möchte ich nun meine Geschichte erzählen, aber dafür muss ich mit meinen Vater anfangen:
Nach der Schlacht war es Nidhögg, der Leichenkauer, der der unablässig an den Wurzeln des Baumes Yggdrasil nagte, um sein Leiden zu lindern. Nach Ragnarök ging er über eine Wurzel Yggdrasils wieder in die Unterwelt zurück und dort wartet er noch heute auf Kriege und Katastrophen um sich an den Leichen zu vergreifen. Die Rückkehr war ihm allerdings nur erlaubt wenn der Herrscher der Unterwelt die Passage, die er einst versiegelte, wieder öffnete.
Nach und nach wuchs in Nidhögg ein bestimmter Wunsch, der Wunsch auf ein Kind. Eines Tages war dieser Wunsch so groß das er zum Herrscher der Unterwelt ging um ihn zu bitten ihm ein Kind zu schenken. Der Herrscher zeigte sich außergewöhnlich gütig und gewährte ihm diesem Wunsch, unter der Auflage das er 2 Kinder groß zieht. Einen Drachen der Nacht und einen des Tages, ich wurde der Drache der Nacht und damit wie mein Vater ein Geschöpf der Finsternis. Meine Schwester allerdings ist und bleibt ein Geschöpf des Lichtes.
Unser Vater erzog beide gleichwertig, aber mich unterrichtete er in den dunklen Künsten, führte mich in Bänne ein und zeigte mir das Buch des Ragnarök. Mein Ziel war von nun an klar: das nächste Ragnarök zu beschwören und das nächste Zeitalter einzuleiten. In was Vater Ralliale unterrichtete weiß ich nicht, aber es weiße Magie war es nicht und fragen konnte ich sie auch nicht, da unser Vater uns verboten hatte über unsere Ausbildung zu sprechen.



Das Leben in der Unterwelt war hart, auch wenn wir zusammen hielten. Zeit zum spielen fanden
wir immer mal und wir hatten trotz unserer Unterschiedlichkeiten Spaß. Aber trotz allem Spaß mussten wir hart trainieren und lernen um in der rauen Umgebung nicht unter zu gehen. Nun das Training zahlte sich aus und wir beide wurden schnell große und starke Drachen.




In mir wuchs allerdings immer mehr der Wunsch endlich Ragnarök neu einzuleiten. Ich studierte Pläne, Aufzeichnungen und Berichte über die Unterwelt, ich wälzte Bücher, Blaupausen und alles was ich finden konnte. Nur um einen Ausweg, einen versteckten Pfad oder eine stillgelegte Mine zu finden und ich wurde fündig. Am Anfang wurde ein Tunnel durch die Wurzel des Baumes gebohrt, allerdings wurde er nach 5 Jahren aufgegeben, warum wurde nicht erwähnt. Nachdem ich nach weiteren Nachforschungen keinen andren Weg fand beschloss ich den zu nehmen. Meinen Plan hielt ich so geheim wie möglich, aber irgendwie bekam meine Schwester davon Wind und wollte mit. Was sollte ich machen? Zum Einen wollte ich oben nicht gestört werden und zum Andren musste es einen Grund gegeben haben. Ich weihte sie ein und nahm sie mit, was sich noch als hilfreich herausstellen würde.

Nach einer Woche brachen wir in einer Nacht- und Nebelaktion auf. Den Eingang fanden wir ohne weitere Probleme und die ersten Kilometer verliefen auch ohne große Störungen, aber irgendwann wurde der Tunnel enger und die Wände scharfkantiger. Schließlich gingen wir weiter und kamen schon bald zu einen großen Raum, dessen Wände so aussahen als wären sie mit Blut gestrichen worden. Als wir in der Mitte waren, schlossen sich sowohl der Eingang als auch der Ausgang. Lange geschah nichts, doch dann tauchte eine Kreatur auf und griff uns nach einem anfänglichen Gespräch unvermittelt an. Wir konnten uns behaupten, aber siegen konnten wir nicht. Als uns dies klar wurde hörte es auf einmal auf und unterbreitete uns einen Vorschlag. Eine von uns beiden darf weiter und die andre müsse bei ihm bleiben. Ralliale schenke mir den Weiterflug und blieb bei dieser Kreatur. Bevor ich ging hatte ich noch eine Frage: Was wäre wenn ich allein gewesen wäre? Es schwieg und schaute mich nur an, sein Blick war allerdings leer und ausdruckslos. Nach Minuten des Schweigens sagte es schließlich das es mich ohne zu zögern ausgelöscht hätte. Auf die Frage was nun mit Ralliale geschehe antwortete er weder, noch gab er mir auch nur einen Blick, er schickte mich nur weiter in den Tunnel.



Auf dem Weg machte ich mir Vorwürfe, Gedanken und wollte fast wieder umdrehen, doch ich lies es, da sie es so wollte. Am Ende des Tunnels war ein großes Tor, auf dem eine Inschrift eingraviert war, die allerdings zerstört war. So flog ich hindurch wurde in einen Kraftfeld gefangen das mir all meine Fähigkeiten raubte und brach dann zusammen.

Als ich aufwachte befand ich mich an einem Ort den ich nicht kannte, angekettet, hungrig und durstig. Einige Minuten später öffnete sich die Tür und ein Mann trat hinein. Er sagte mir ich brauche keine Angst haben und das ich nun in Sicherheit wäre, die Ketten seien nur damit ich nicht in meinen Zustand losflüge. Sein Name war Furai und er war der Nachkomme des letzten König von Atlantis, der nun dabei ist seinen Platz in der Welt zu finden. Er gab mir Unterkunft, Nahrung und pflegte körperlichen Verletzungen, als auch die Seelischen. Irgendwann war ich wieder bei Kräften und hätte weg können, aber zwischen ihm und mir war in der Zeit ein Band entstanden.
Dann, irgendwann erzählte ich ihm wer ich bin und was ich hier mache, wozu ich eigentlich kam und was ich unterwegs erlebt hatte, aber das ich meine Pläne mittlerweile aufgegeben habe, da es mir hier zu gut gefällt.
Er sagte mir nach einigen Wochen das er mir mit Alchemie helfen könne den Großteil meiner Kräfte wieder zu bekommen, das dies aber lang dauern und hart wird. Ich willigte ein und wir begannen mit dem Training und mit alchemistischen Ritualen. Es funktionierte und ich wurde allmählich stärker und stärker, aber das hatte auch seine Tücken wie sich später heraus stellte. Folgten die Rituale zu schnell aufeinander dann hatten sie den gegenteiligen Effekt und bereiteten mir tagelang Schmerzen.
Irgendwann war es geschafft, ich hatte alles zurück was er mir geben konnte und er bat mich doch für immer bei ihm zu bleiben. Da ich eh nicht wusste was ich sonst machen solle blieb ich und wurde sein Drache. Ich trainierte weiter und weiter, und wurde mit der Zeit stärker als jemals zuvor.



Eines Tages, es muss im Sommer gewesen sein, erschien eine blaue Lichtsäule unweit der Stadt meines Herren und er bat mich ihn dort schnell hin zu fliegen. Natürlich flog ich ihn und das was wir dort fanden war meine Schwester Ralliale. Wir pflegten und befragten sie was passiert sei und wie sie hierher gekommen sei, sie schwieg aber über all das was nach dem Zusammentreffen mit der Kreatur ihr widerfahren ist.

Nachdem Furai und ich sie wieder gesund gepflegt hatten fragten wir sie ob sie bei uns blieben wollte und wie auch ich hatte sie nichts dagegen und blieb. Von nun an trainierten wir beide zusammen, auch wenn es meistens eher nach richtigen Kämpfen aussah.



Fast alles hier ist frei erfunden, der Rest ist aus der nordischen Mythologie und wer genaueres über Ragnarök wissen will kann sich gerne selber informieren oder mich fragen.

©2010 by Furai

Kann man auch lügen, wenn man die Wahrheit sagt?
Nur ein Gedanke von mir


And I don't mind
If you say this love is the last time
So now I'll ask
Do you like that? Do you like that?

Breaking Benjamin - The Diary of Jane



7

Montag, 9. August 2010, 11:23

okay hier:
also man schreibt eine geschichte egal was für ein, über drachen oder anderen Kram und das wird halt bewertet.
Furay: es wurden nur 2 Bewertungen abgegeben.

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