Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Dragosien - Land der Drachen - Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Dienstag, 15. August 2017, 11:29

Gruselturnier der Jugend 2017

Hallo, liebe Jungdrachen!

Wir, EmiliaExtra und Dakota, freuen uns schon riesig auf das diesjährigen Jugendturnier der Dragon Wings. Und vor allem freuen wir uns auf die ganzen jungen Drachen, die uns besuchen kommen und hoffentlich viele tolle Geschichten mitbringen. Wir zwei, das müsst ihr wissen, sind nämlich die größten Fans von Gruselgeschichten, vor allem als Gute-Nacht-Geschichten. Und wir hoffen, daß ihr uns viele gruselige Märchen mitbringt!

Zuerst ein paar Daten zum Turnier. Es findet statt im September nach der Relegation, das erste Spiel soll vermutlich am 6. September starten. Aber da will der Turnierleiter noch den Spielplan der Relegation abwarten. Teilnehmen dürfen wie in den Jahren zuvor nur junge Erwachsene (wir beide hoffentlich auch bald). Es gelten die bekannten, mündlich überlieferten Regeln fürs Jugendturnier. Die Anmeldung ist jetzt eröffnet bis zum 31. August! (Das sollte ich fett schreiben und unterstreichen, hat ReelStory gesagt.)

Es ist natürlich ein ganz normales Jugendturnier, ihr müsst eure Mannschaften also nicht verkleiden oder gruselig schminken, auch wenn wir beide das natürlich super toll fänden. Aber wir würden uns freuen, wenn ihr uns ganz viele Gruselgeschichten mitbringt und uns bei der Anmeldung schon eine kurze erzählen könntet. Nicht zu lang und auch nicht zu gruselig, wir wollen ja danach noch schlafen können.


Gemeldete Mannschaften


Gruseldrachen
Black-Dragons
Dragon Wings
MentalAsylumDragosia
Mystische Kekse
United Guilds of Dragosien

Geistergruppe
Alleine gegen den Rest der Welt
Hells Kitchen
Paradoxon
Schnellkasse


Tabelle Gruppenphase

Gruseldrachen
1. MentalAsylumDragosia 11 Pkt. (124 : 111)
2. United Guilds of Dragosien 8 Pkt. (121 : 110)
3. Black-Dragons 8 Pkt. (129 : 132)
4. Dragon Wings 7 Pkt. (111 : 124)
5. Mystische Kekse 6 Pkt. (118 : 126)

Geistergruppe
1. Hells Kitchen 10 Pkt. (105 : 91)
2. Paradoxon 9 Pkt. (115 : 101)
3. Schnellkasse 3 Pkt. (92 : 110)
4. Alleine gegen den Rest der Welt 2 Pkt. (87 : 97)


Siegertreppchen

1. Platz
Paradoxon



2. Platzganzvieltextganzvieltext3. Platz
MentalAsylumDragosiaHells KitchenganzvieltextganzvieltextMentalAsylumDragosiaHells Kitchen
ganzvieltext



Teilnahmeurkunde
Für alle teilnehmenden Mannschaften, für die leider kein Pokal mehr übrig war.



Größter Jungdrache


Und einen gnaz herzlichen Dank an unseren Pokalschmied Azador, der aus dem Jugendturnier nicht mehr wegzudenken ist und es jedes Jahr mit tollen Pokalen versorgt!
Jetzt bewerben!


So wertvoll wie ein großes Steak!

Dieser Beitrag wurde bereits 20 mal editiert, zuletzt von »Reel Story« (27. September 2017, 20:23)


2

Dienstag, 15. August 2017, 11:30

Spielplan Hinrunde


6. September
Gruppe Gruseldrachen
Dragon Wings vs. Black-Dragons (18:22)
United Guilds of Dragosien vs. Mystische Kekse (15:12)
Gruppe Geistergruppe
Alleine gegen den Rest der Welt vs. Schnellkasse (12:13)

7. September
Gruppe Gruseldrachen
Mystische Kekse vs. MentalAsylumDragosia (16:25)
Black-Dragons vs. United Guilds of Dragosien (11:9)
Gruppe Geistergruppe
Schnellkasse vs. Paradoxon (20:20)
Hells Kitchen vs. Alleine gegen den Rest der Welt (12:9)

8. September
Gruppe Gruseldrachen
United Guilds of Dragosien vs. Dragon Wings (18:14)
MentalAsylumDragosia vs. Black-Dragons (19:16)
Gruppe Geistergruppe
Paradoxon vs. Hells Kitchen (13:17)

9. September
Gruppe Gruseldrachen
Black-Dragons vs. Mystische Kekse (15:13)
Dragon Wings vs. MentalAsylumDragosia (11:18)
Gruppe Geistergruppe
Hells Kitchen vs. Schnellkasse (12:10)

10. September
Gruppe Gruseldrachen
MentalAsylumDragosia vs. United Guilds of Dragosien (10:17)
Mystische Kekse vs. Dragon Wings (11:12)
Gruppe Geistergruppe
Paradoxon vs. Alleine gegen den Rest der Welt (17:12)

Spielplan Rückrunde


14. September
Gruppe Gruseldrachen
Black-Dragons vs. Dragon Wings (11:13)
Mystische Kekse vs. United Guilds of Dragosien (15:13)
Gruppe Geistergruppe
Schnellkasse vs. Alleine gegen den Rest der Welt (14:21)

15. September
Gruppe Gruseldrachen
MentalAsylumDragosia vs. Mystische Kekse (13:12)
United Guilds of Dragosien vs. Black-Dragons (20:15)
Gruppe Geistergruppe
Paradoxon vs. Schnellkasse (19:16)
Alleine gegen den Rest der Welt vs. Hells Kitchen (14:21)

16. September
Gruppe Gruseldrachen
Dragon Wings vs. United Guilds of Dragosien (21:18)
Black-Dragons vs. MentalAsylumDragosia (16:15)
Gruppe Geistergruppe
Hells Kitchen vs. Paradoxon (17:26)

17. September
Gruppe Gruseldrachen
Mystische Kekse vs. Black-Dragons (25:23)
MentalAsylumDragosia vs. Dragon Wings (12:12)
Gruppe Geistergruppe
Schnellkasse vs. Hells Kitchen (19:26)

18. September
Gruppe Gruseldrachen
United Guilds of Dragosien vs. MentalAsylumDragosia (11:12)
Dragon Wings vs. Mystische Kekse (10:14)
Gruppe Geistergruppe
Alleine gegen den Rest der Welt vs. Paradoxon (19:20)


Halbfinale


22. September
Paradoxon vs. MentalAsylumDragosia (16:16)
United Guilds of Dragosien vs. Hells Kitchen (14:22)
23. September
MentalAsylumDragosia vs. Paradoxon (19:20)
Hells Kitchen vs. United Guilds of Dragosien (18:24)


Spiel um den 3. Platz


26. September
MentalAsylumDragosia vs. United Guilds of Dragosien (21:20) (am 27. September nachgeholt)
27. September
United Guilds of Dragosien vs. MentalAsylumDragosia (20:20)

Finale


26. September
Paradoxon vs. Hells Kitchen (20:16)
27. September
Hells Kitchen vs. Paradoxon (17:15)
Jetzt bewerben!


So wertvoll wie ein großes Steak!

Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von »Reel Story« (27. September 2017, 20:02)


cosmiccookie

Fortgeschrittener

Beiträge: 180

Beruf: Aushilfstrainer KEKSE

  • Private Nachricht senden

3

Mittwoch, 16. August 2017, 19:58

Botenei konnte es kaum erwarten: eine neue Mission! Aufgeregt rollte es aus der gemütlichen Keksgildenhalle und machte sich auf ins ferne Reelstorysien, das Land seiner Ahnen. Der lange Weg führte es durch einen dunklen, sumpfigen Wald. In diesem Sommer hatte es viel geregnet und mehr als einmal musste Botenei mit Anlauf durch den Matsch rollen, um nicht steckenzubleiben. Erschöpft schlug es am Abend ein notdürftiges Lager an einer kleinen Lichtung auf und rollte sich ins Moos ein.

Schon nach kurzer Zeit war es tief und fest eingeschlafen, als es durch ein seltsames Geräusch geweckt wurde. Ein bläuliches Licht schimmerte durch die Äste, von dort kam auch der Lärm. Vorsichtig näherte sich Botenei und entdeckte einen seltsamen blauen Kasten, aus dem eine blonde Frau mit Stethoskop heraustrat. Sie entdeckte Botenei und ihre Gesichtszüge nahmen einen erfreuten (und hungrigen) Ausdruck an 8) . Botenei wusste, dass es schleunigst verschwinden musste, aber es war zu langsam und die Frau näherte sich unaufhaltsam und unerbittlich, die Zeit dehnte sich ins Unendliche.

Plötzlich rauschte es über Botenei und ein paar starke Krallen zogen es in die Höhe. Verstört schloss Botenei die Augen, wie alle Eier hatte es Angst vor großer Höhe. Abrupt nahm der Flug nach einiger Zeit ein Ende, Botenei rollte in etwas Weiches und blinzelte vorsichtig. Vor ihm sperrte sich ein riesiger, blutroter Rachen auf, der zu seinem großen Erstaunen - lachte! "Papa!" rief Botenei erleichtert, als er sah, dass sein Papa Jamie ihn aus dem Wald gerettet und nach Reelstorysien geflogen hatte.

Nun schnell die Botschaft: Auch in diesem Jahr wollen die Kekse natürlich ihre Jungspunde zum Austoben ins DW Turniercamp schicken! :thumbsup:
Mystische Kekse
Die nächste Generation:

4

Donnerstag, 17. August 2017, 12:15

Der junge Minotauros
saß mit den anderen Drachen im Drachenturm.

Mitternacht war längst vorüber, der letzte Klang der Turmuhr vom Marktplatz verstummt und sogar die Nachtwachen waren schon wieder in ihren Quartieren. Im Drachenturm war fast Totenstille, die alten Drachen schliefen längst tief und fest. Man hörte nur das leise Wispern von einigen Junddrachen. Von Ferne hörte man das gespenstische Schreien der Eulen, so dass den meisten ein Schauer durch die Schuppen lief.

Nur Minotauros gab sich betont mutig. Er erzählte den anderen Drachen, dass seine Mama Hekate ihm den Namen wegen eines schrecklichen Ungeheuers gegeben hatte, er einst in längst vergangener Zeit in einem Labyrinth hauste und alle in Angst und Schrecken versetzte. Auch er wollte bald ein mutiger Kämpfer werden, der in Turnieren alle besiegen kann.

Plötzlich flackerte das Kerzenlicht im Drachenturm bedrohlich. Es drohte zu erlöschen.Große lange Schatten trafen die Wand. Die kleinen Drachen merkten kaum, dass es ihre eigenen waren und legten sich auf den Boden. Die Kerzengießerei hatte seit einigen Tagen Schwierigkeiten neue Kerzen zu produzieren, und die Lieferung fiel diesmal aus. Als das Licht ganz ausging, flüchtenen die Jungdrachen zu ihren Eltern und den anderen Erfahrenen Drachen und kuschelten sich angstvoll an diese.

Nur Minotauros stieg in der Finsternis nach oben in den Turm. Auf der Aussichtsplattform des Turmes fiel das letzte fahle Mondlicht auf sein Gesicht und er konnte die Umrisse der Gebäude von Iphigenesien erblicken. Er zuckte zusammen als plötzlich ein Käuzchen aufschrie. Auch er hörte plötzlich ein seltsames Rauschen in der Luft. Ein kalter Eishauch blies ihm ins Genick, dass ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Vor Schreck wäre Minotauros vom Turm gefallen, er hatte sogar vergessen, dass er eigentlich fliegen kann, als ihn eine kalte Hand packte und festhielt. Er wurde zurück zwischen die Zinnen gezogen. Neben ihm saß eine weiße Fee, die dort Platz genommen hatte.

Mit klirrender Stimme fragte sie Minotaurus, was er nachts hier zu suchen hätte, während alles schlief. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen und versprach, es nicht wieder zu tun.
Die Fee war zufrieden und fragte ihn nach einem Wunsch. Jaa, er hatte einen Wunsch! Er wollte gern ein mutiger großer starker Drache werden.
Sie versprach ihm diesen Wunsch zu erfüllen, aber er sollte erst mal klein anfangen.

Die Fee schwang ihren Zauberstab, murmelte einen Spruch und plötzlich war Minotauros in Reelstorysien!

Nun stand für ihn fest: Er und die anderen Jungdrachen aus AgRW möchten bei dem Gruselturnier teilnehmen! 8)
AgRW ist die schlechteste aller Dragballgilden - abgesehen von den anderen, die von zu Zeit zu Zeit gegründet worden sind.
Winston Dragochill

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Iphigenie« (17. August 2017, 12:28)


Beiträge: 634

Wohnort: Mutter Erde

Beruf: Master of Disaster

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 17. August 2017, 21:27

Ich gehe mal davon aus, dass der Veranstalter automatisch auch Teilnehmer ist

:D
Gruselgeschichten findet ihr zur Genüge im Spielplan der soeben beendeten Saison. Sucht euch eine aus :P

6

Freitag, 18. August 2017, 22:16

Pfui, das ist Faulheit vor dem Feind 8o :D
~☸ ڿڰۣ-☸~ Seit ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen ~☸ ڿڰۣ-☸~

7

Samstag, 19. August 2017, 11:40

Ich gehe mal davon aus, dass der Veranstalter automatisch auch Teilnehmer ist

Wenn der Chef das so beschließt muß es ja stimmen. DW sind per Dekret angemeldet :)
Jetzt bewerben!


So wertvoll wie ein großes Steak!

8

Montag, 21. August 2017, 22:02

Es war schon spät und Clawkleinei saß in seinem Zimmer im Drachenturm der PDX. Von hier hatte er einen guten Blick auf die Arena in der gerade das letzte und entscheidende Spiel der Saison stattfand. Durch einige unerwartete Niederlagen sah es in der Tabelle nicht besonders gut aus und Clawkleinei wusste, dass man selbst die Relegation nur mit einem Sieg im letzten Spiel erreichen konnte.

Glücklicherweise hiess der Gegner AgRW und man war sich sicher, dass man gegen diesen Gegner eigentlich keine Probleme haben dürfte. Die ersten beiden Drittel lief auch alles nach Plan aber im 3. Spielabschnitt verdunkelte sich plötzlich der Himmel und ein Sturm kam auf.
Wie von Geisterhand gelenkt, flogen plötzlich alle Bälle am AgRW Tor vorbei, während sie auf der Gegenseite wie an der Schnur gezogen zielsicher den Weg in Tor fanden.

Clawkleinei lief ein kalter Schauer über den Rücken als er dieses Schauspiel beobachtete. Der Vorsprung wurde kleiner und kleiner und als die AgRW sogar in Führung ging kam es ihm so vor als könnte er neben dem Tor für einen winzigen Moment eine kleine schwarze Gestalt erkennen die sich freute und im Kreis herumhüpfte. War dies eine böse Fee ?

Natürlich wusste er dass es Elfen oder Feen nur im Märchen gibt und unten in der Arena schien auch niemandem etwas aufzufallen aber irgendwelche bösen Mächte hatten hier ganz sicher die Finger im Spiel.

CLawkleinei war verzweifelt, die PDX lag zurück und das Spiel müsste jeden Moment abgepfiffen werden als er auch schon den schrillen Pfiff hörte....alles war verloren ....kurz darauf hörte er einen weiteren Pfiff und schaute sich erschrocken um.

Bevor er wusste was los war stand auch schon sein Vater, Kleiner Donner mit der Trillerpfeife im Zimmer und rief "Aufstehen du Schlafmütze... in 10 Min müssen wir los zum Drachenturnier der DW".
Schweissgebadet stand Clawkleinei auf und war froh, dass alles nur ein böser, gruseliger Traum war.

.... und die Moral von der Geschicht.... PDX ist auch dieses Mal beim Jugendturnier dabei ... und Ansprechpartnerin ist redix !

Cornflake

Erleuchteter

Beiträge: 3 238

Wohnort: Hessen

Beruf: Erzieherin

  • Private Nachricht senden

9

Donnerstag, 24. August 2017, 06:56

Zur frühen Morgenstunde wurde in der Anstalt festgestellt, dass der Gummizellentrackt der Jungerwachsenen verdächtig leer ist. Nach gründlicher Durchsuchung wurden Flyer gefunden, die auf das Jugendturnier hinweisen. Es ist nun also anzunehmen, dass sich die Horde auf den Weg gemacht hat und dort teilnehmen will....das sollte gruselig genug sein. 8) ;)

10

Donnerstag, 24. August 2017, 19:37

hiermit melde ich die Gilde Black-Dragons an.

das ist mein erstes turnier und das meiner kleinen gilde
ich finde das recht gruselig 8o

11

Sonntag, 27. August 2017, 11:25

Verazade findet einen Brief im Postkasten.
Hocherfreut liest sie den Inhalt, es ist eine Einladung in einen fernen, fremden Turm.
Schnell ist ihr Gepäck verstaut. Ein letzter Gruß an alle
Zurückbleibenden. Sie breitet die Flügel aus und segelt davon. Es wird
ein langer, anstrengender Flug.
Zu später Stunde erreicht sie ihr Ziel. Erstaunt erkennt sie einen der ältesten Türme Dragosiens.

Man begrüßt sie sehr herzlich und lädt sie zu einem stärkenden
Mahl.Viele kleine Leckerbissen, die sie mit Genuss verzehrt. Nach einem
abschließenden Becher Met wollen ihr die Augen zufallen. Das für sie
vorbereitete Einzelzimmer wirkt gemütlich, das Bett scheint auf sie zu
warten. Mit Besuch rechnet Verazade heute nicht mehr, also kuschelt sie
sich schnell unter die Bettdecke und ist in kürzester Zeit
eingeschlafen. Irgendwann in der Nacht erwacht Verazade plötzlich. Ihr
ist ganz merkwürdig. Ein Lichtkegel huscht durch das Zimmer und von
irgendwoher ist ein Klopfen zu hören. Was ist das??? Wer ist in ihrem
Zimmer? Total verängstigt versteckt sich die junge Drachin unter der
Bettdecke und erwartet Schlimmes!.Sie hört zwar weiterhin dieses
merkwürdige Klopfen. Aber an ihrem Bett macht sich niemand zu schaffen.
Da traut sie sich und luschert erst mit einem, dann mit beiden Augen
unter der Decke hervor.Der Lichtschein wandert immer noch durch das
Zimmer. Ihr Blick folgt dem Licht....und große Erleichterung macht sich
breit. Es ist der Mondschein, der neugierig ihr Zimmer erhellt. Und wo
kommt das Klopfen her? Kein Holzbeinschurke will ihr ans Leben. Es sind
die Fensterläden. Da nicht verriegelt werden sie vom starken Wind
hin-und hergeklappert.

Puh....Verazade braucht nach diesem gruseligen Erlebnis einige Zeit, sich zu beruhigen und legt sich dann wieder shlafen.

Kurze Zeit später erlebt sie in ihrem Traum ein tolles Turnier mit
vielen anderen jungen Drachen. Sie lachen, spielen, toben. Aber nichts
daran ist noch gruselig.
Verazade meldet -UGD- zu eurem fröhlichen Turnier an.
Alle unsere Jungspunde grüßen und danken DW-Ausrichter und freuen sich auf spannende Spiele.

Unsere Drachen und unsere Holler treffen euch....

Lord Dark

Schüler

Beiträge: 83

Beruf: Höllenfürst und Dragballtrainer

  • Private Nachricht senden

12

Montag, 28. August 2017, 00:52

Der Turm des Schreckens

Crowley ärgerte sich über sich selbst und sein Unvermögen, eine einfache Aufgabe zu lösen. Stattdessen hatte er mal wieder sein Talent, in Schwierigkeiten zu geraten, eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sowas konnte doch wirklich nur ihm passieren.

Am Morgen war alles noch in bester Ordnung gewesen. Der Lord persönlich hatte ihn, den jüngsten Drachen im dunkelfürstlichen Turm, zu sich gerufen und ihm eine wichtige Aufgabe übertragen.
"Crowley, du bringst diese Nachricht zur Gildenhalle der Dragon Wings, man wartet schon darauf. Flieg sofort los, keine Umwege, kein Trödeln und vor allem eins: Verlier die Botschaft nicht, es bleibt keine Zeit, noch eine neue zu senden."
Mit diesen Worten händigte der Fürst dem jungen Drachen eine Ledertasche mit stabilem Riemen aus. Crowley war ganz aufgeregt, versuchte aber, cool und abgeklärt zu wirken.

"Jawoll Chef," sagte er mit fester Stimme, "Botschaft in der Halle der Dragon Wings abgeben, kein Problem, ich mache mich sofort auf den Weg, ich bin schon weg ..."
"Drache!" brummte der Fürst, "Vermassel es nicht!"
Die Stimme des Fürsten klang sanft und ruhig, aber Crowley erkannte durchaus den Unterton, der im Versagensfalle Konsequenzen verhieß, die er lieber nicht erleben wollte.
Wenige Minuten später war er bereits in der Luft, nutzte die Thermik, um sich weit nach oben zu schrauben und schlug die Richtung zur Halle der Dragon Wings ein.

Anfangs lief auch alles prächtig, er kam gut voran und war guten Mutes, sein Ziel noch im Laufe dieses Tages zu erreichen, doch seine Unerfahrenheit mit Langstreckenflügen führte zu einem fatalen Fehler.
Crowley unterschätzte die Schlechtwetterfront vor sich und flog so mitten in den stärksten Sturm hinein, den er jemals erlebt hatte. Selbst größere, erfahrenere Drachen als er hätten dieses Sturmtief weiträumig umflogen oder wären lieber gelandet um das Unwetter in Sicherheit abzuwarten.

So kam es, wie es kommen musste: Statt majestätisch am Himmel entlang zu gleiten, wurde der junge Drache wie ein welkes Blatt im Herbstwind umhergewirbelt, bis er nicht mehr wußte, wo oben und unten war.
Zu allem Überfluss riss ihm eine starke seitliche Bö auch noch die Tasche mit der wichtigen Botschaft und seiner Wegzehrung vom Hals. Fassungslos blickte er der davonwirbelnden Tasche nach, die irgendwo tief unter ihm zwischen den Baumwipfeln des dichten Waldes verschwand. Umgehend setzte der mutige junge Flieger zu einem Sturzflug an, um seine wertvolle Fracht zu retten, doch in diesem unheilvollen Sturm wurde er viel zu schnell und krachte wie ein Metfass, das vom Turm fiel, ins Gehölz, das offenbar sehr viel näher war, als er dachte. Eine Rotte Wildschweine in der Nähe flüchtete laut quiekend ins Unterholz.
"Ein Glück, dass das niemand gesehen hat!" fauchte Crowley auf drachisch, erhob sich wieder und schüttelte kurz den Kopf. Zwar schmerzte sein Körper überall, selbst an Stellen, von denen er bisher nicht gewußt hatte, dass es sie gab, aber er war nicht ernsthaft verletzt. So verbrachte er die nächsten Stunden damit, diese vermaledeite Tasche zu suchen und tatsächlich entdeckte er sie schließlich im Geäst einer jungen Buche. Grummelnd zerrte er sie herunter und hängte sie sich wieder um den Hals.

"Vermassel es nicht!" hatte der Lord gesagt.

Und Crowley war gerade auf dem besten Wege, es zu vermasseln. Er blickte nach oben, das Unwetter liess bereits wieder nach, doch die Dämmerung war bereits weit fortgeschritten, in Kürze würde es völlig dunkel sein. So beschloß er, an diesem Abend nicht mehr weiter zu fliegen, sondern den Turm aufzusuchen, dessen Silhouette er gegen den sich immer mehr verdunkelnden Himmel gerade noch ausmachen konnte. Dort würde er anklopfen und die Bewohner um ein einfaches Nachtlager bitten. Am frühen Morgen würde er dann losfliegen, um seinen Auftrag zu vollenden.
Nach wenigen Flugminuten hatte er den Turm erreicht und schalt sich wieder einen Narren, denn das alte Gemäuer war seit langem nicht mehr bewohnt, sondern verfiel zusehends. Es schien offenbar nur noch vom Efeu zusammengehalten zu werden, der es überall umrankte. Doch was sollte er machen? Es war zu spät und viel zu finster, jetzt noch irgendwo eine bewohnte Drachenzüchterresidenz zu suchen, also trat er durch das Eingangstor, dessen Torflügel nur noch lose in den Angeln hingen, und stieg vorsichtig die Treppe hinauf, die zum Drachenbereich führte. Vielleicht war ja noch die eine oder andere künstliche Schlafhöhle benutzbar. Die Architektur der Drachentürme war landesweit nahezu identisch, so dass man sich auch in fremden Türmen schnell zurechtfand.
Schnell hatte Crowley allerdings auch entdeckt, dass der Drachentrakt bereits zu stark verfallen war. So wandte er sich dem Menschenbereich zu.
Schließlich fand er auch einen Raum, der immerhin noch drei Wände und eine nahezu vollständige Decke aufwies. So zog er sich in eine Ecke zurück, wo er vor dem prasselnden Regen geschützt war. Nur dieses unheimliche Stöhnen und Jaulen hier unten im Menschentrakt machte ihn unsicher und etwas nervös. War das so üblich bei Menschen? Er kannte sich nur wenig mit diesen Zweibeinern aus, sein Herr und dessen Gefolge waren schließlich Dämonen, und die hatten zum Teil schon recht eigenartige Angewohnheiten.

Gelegentliche Blitze erhellten den Raum für Sekundenbruchteile, und so entdeckte Crowley einen schmalen Durchgang zum Nachbarraum. Hmm, dort könnte es vielleicht noch trockener sein als hier, dachte Crowley und spähte vorsichtig durch die schmale Öffnung in der Wand, wo einst eine Tür gewesen war. Zunächst konnte er überhaupt nichts erkennen, doch er hörte jetzt, dass das Stöhnen offenbar aus diesem Nebenraum stammte. Er riß die Augen weit auf, um etwas in der Finsternis erspähen zu können, als ein Blitz in unmittelbarer Nähe den Raum kurz in gleißendes Licht tauchte ...
Crowley schaffte es, mit einem einzigen Satz rückwärts in die hinterste Ecke seines Raumes zu springen, kauerte sich vor Angst zusammen und legte seine Flügel wie einen schützenden Mantel um sich.

Da drüben war ein Monster!

Ein Ungeheuer mit vielen gelb glühenden Augen, einem unförmigen Kopf mit Hörnern, die zu allen Seiten abstanden ... und ... nein, mehr wollte er eigentlich gar nicht darüber erfahren. Und es stöhnte und jaulte auch noch. Crowley hatte das Gefühl, sein Herz sei ihm den Hals hinaufgerutscht und schlüge jetzt direkt unter seiner Kehle. Er schluckte zweimal kräftig, was sein Herz offenbar wieder an seinen angestammten Platz zurück beförderte.

Mist, er hatte Angst, dass ihm die Flügelspitzen so zitterten, dass er aufpassen musste, nicht aus Versehen abzuheben. Zum Glück schien das Ungeheuer ihn noch nicht bemerkt zu haben, denn es jaulte weiter vor sich hin, ohne Antalten zu machen, herüberzukommen und ihn zu fressen. Crowley analysierte kurz die Lage und entschied, lieber hier zu bleiben und das Monster während der Nacht im Auge zu behalten, als wieder nach draußen zu gehen und sich dort so naß, zerschunden und mit Rissen in den Flügeln, wie er gerade war, im strömenden Regen die Nacht um die Ohren zu schlagen.

Er war zwar mittlerweile todmüde, doch so ein Monstrum in unmittelbarer Nähe, das verhinderte doch irgendwie die nötige Bettschwere. Aufmerksam fixierte er den schmalen Durchlass in der Wand, bereit, sofort mit aller Wucht über alles herzufallen was dort hindurch kommen würde.
Ein weiterer Blitz gab noch einmal den Blick in den Nachbarraum frei. Das Ungeheuer hockte noch immer an derselben Stelle und jaulte wie eine Banshee auf Steroiden vor sich hin.
Ok, er konnte das Monster auch im Liegen beobachten, so rollte er sich in seiner Ecke zusammen, den Kopf immer noch auf die Tür gerichtet, die Augen weit offen.

Etwas später schien es ihm auch ausreichend, ein Auge offen zu halten, es war ja schließlich auch nur ein Monster.

Noch etwas später gesellte sich zum mönsterhaften Stöhnen und Jaulen ein lautes drachisches Schnarchen hinzu...

... ruckartig fuhr der junge Drache hoch, er musste tatsächlich kurz eingenickt sein. Er öffnete die Augen und stellte fest, dass strahlendes Sonnenlicht die verfallenen Räume des alten Turmes erhellte. Puh, er hatte diese schreckliche Nacht tatsächlich überlebt. Was mochte wohl aus dem Ungeheuer geworden sein? Zumindest hatte es aufgehört zu jaulen, man hörte nichts mehr außer dem morgendlichen Zwitschern der Vögel draußen.

Vorsichtig schlich er sich zum schmalen Durchgang und spähte in den Nachbarraum ...

"Bei Luzifers Hirnerweichung!" entfuhr es ihm in Menschensprache. Diesen Fluch hatte er so oft vom Lord gehört, dass er mittlerweile in seinen eigenen Sprachgebrauch übergegangen war.
Nun sah er das Monster bei Tageslicht und konnte es nicht fassen. Sein eigenes Gesicht in den Facetten eines zersprungenen alten Wandspiegels hatte ihn die ganze Nacht in Angst und Schrecken versetzt. Und dazu wehte jetzt ein sanftes Lüftchen durch ein Loch in der Außenwand des Raumes, wo in der Nacht noch der Sturm durchgeheult hatte.

"Ich bin doch ein blöder Schuppenlurch!" schimpfte der junge Drache weiter und schüttelte unwillig den Kopf, "Wenn das die anderen erfahren, bin ich das Gespött unseres Turmes..."

Trotz seiner Schimpftirade fühlte Crowley sich erleichtert, das Abenteuer einigermaßen glimpflich überstanden zu haben. So zog er aus seiner Ledertasche ein Stück Trockenfleisch, auf dem er zum Frühstück herumkaute, und machte sich dann wieder auf den Weg zur Gildenhalle der Dragon Wings.
"Oh nein, Eure Lordschaft, diesen Auftrag vermassele ich bestimmt nicht." fauchte er vergnügt in Drachensprache.


Der Inhalt der wichtigen Botschaft:

"Die H-K gibt sich die Ehre, ihre III. Mannschaft zum Jugendturnier anzumelden. Ansprechpartner ist seine Lordschaft persönlich.

Mit drachischen Grüßen

Lorddark59"
Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt.

Jimi Hendrix

Hier kommt ihr in Teufels Küche: Hells Kitchen

Ich bin kein Fan von AgRW :sleeping:

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Lord Dark« (28. August 2017, 02:30)


13

Montag, 28. August 2017, 19:48

Zur frühen Morgenstunde wurde in der Anstalt festgestellt, dass der Gummizellentrackt der Jungerwachsenen verdächtig leer ist. Nach gründlicher Durchsuchung wurden Flyer gefunden, die auf das Jugendturnier hinweisen. Es ist nun also anzunehmen, dass sich die Horde auf den Weg gemacht hat und dort teilnehmen will....das sollte gruselig genug sein. 8) ;)

Also bei mir hat sich noch keine Horde eurer Gilde angemeldet, aber ich kann ihr ja mal einen Startplatz freihalten… 8)
Jetzt bewerben!


So wertvoll wie ein großes Steak!

14

Donnerstag, 31. August 2017, 12:00

so viele tolle Geschichten :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
~☸ ڿڰۣ-☸~ Seit ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen ~☸ ڿڰۣ-☸~

15

Donnerstag, 31. August 2017, 14:53

Also ich finde diese Geschichten einfach alle super und ich freue mich schon auf dieses Turnier.
Wir suchen noch Gildenmitglieder :rolleyes:

16

Donnerstag, 31. August 2017, 15:56

Wir sinds noch mal, EmiliaExtra und Dakota, und wir sind ja so erstaunt was alles schon an tollen Gruselgeschichten zusammengekommen ist, vielen herzlichen Dank! Scheinbar sind wir nicht die einzigen Gruselfans in Dragosien, und wir freuen uns schon auf die vielen neuen Erzählungen an den Abenden nach den Spielen. Es ist schon alles vorbereitet, die Arenen sind gefegt und zwei große Wälder abgeholzt für die gemütlichen Lagerfeuer. Es gibt nur noch ein kleines Problem mit den Pokalen – ach, das sollte ich nicht erwähnen, da das schon gelöst ist?

Spielpläne werden wohl am Wochende kommen, wenn alle Mannschaften eingetroffen sind. ReelGeschichte meinte, er geht davon aus, daß die Ansprechpartner auch die sind, die die Geschichten überbracht haben, wenn nicht, hinterlasst noch eine kurze Notiz. Und wem bis jetzt partout keine Gruselgeschichte eingefallen ist, der darf sich natürlich trotzdem anmelden, wir haben ja schon ein paar schlaflose Nächte verbringen dürfen :)

Als Dank für die vielen tollen Geschichten hier unsere Lieblings-Gruselgeschichte:

Zitat

Es war einmal eine weiße Blume, die wollte nur im Winter blühen. Dort fühlte sie sich richtig wohl, steckte ihre Blütenblätter in alle Richtungen und erfreute sich an der Wintersonne. Aber sie war alleine; um sie herum schliefen alle anderen Blumen ihren Winterschlaf und warteten auf den Frühling. Ihr einziger Gefährte war ein alter Baum, der ihr nur Geschichten aus alten Zeiten erzählen konnte.
"Aber ich möchte doch mal etwas erleben, ich möchte einmal neue Blumen kennenlernen und mich mit ihnen über die Schönheit des Blühens austauschen können", klagte sie dem Baum.
"Mein Kind", antwortete ihr der Baum, "warum blühst du dann nicht auch einmal im Frühling? Dann triffst du die vielen Blumen, die den Frühling in ein duftendes Farbenmeer verwandeln."
"Ich habe Angst", gestand die Blume. "Vielleicht mögen mich die anderen Blumen nicht, oder meine weiße Farbe passt nicht in die Mode."
"Da mach dir keine Sorgen", antwortet der Baum mit beruhingende Stimme. "Ich habe den anderen Blumen bereits von dir erzählt, und sie würden sich freuen, dich endlich einmal kennenzulernen. Und mit der Farbe mach dir keine Sorgen, weiß passt immer. Warum versuchst du es nicht einfach einmal?"

Der Winter ging und es kam ein neuer Frühling. Die Blume gab sich große Mühe und begann zu blühen, streckte ihre Blätter in die Frühlingssonne und…

Sie war nicht mehr weiß! Ihre Blätter schimmerten in einem tiefen Rot, und sie verströmte einen angenehm süßlichen Duft, der den Frühling noch viel lieblicher erscheinen ließ. Alle umstehenden Blumen freuten sich und begrüßten sie, und auch ihr alter Gefährte der Baum neigte sich zu ihr, um ihre Schönheit zu bewundern.
Doch die Blume sprach: "Ich freue mich ja, daß ihr mich so herzlich begrüßt und in eurer Gemeinschaft aufnehmt, aber ich bin nicht die Blume, für die ihr mich haltet.
"Der Wind trug mich im letzten Herbst als Samen auf diese Wiese, und im Winter habe ich geschlafen und auf den Frühling gewartet.
"Die Blume, von der ihr sprecht, muß die Eisblume sein, die sich im Winter an dem Stein hier gebildet hatte. Sie hat sich gehalten bis der letzte Schnee im Frühling geschmolzen ist, aber ihr Wasser hat mich aufgeweckt und mich erblühen lassen."
Jetzt bewerben!


So wertvoll wie ein großes Steak!

17

Freitag, 1. September 2017, 08:30

:love:
~☸ ڿڰۣ-☸~ Seit ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen ~☸ ڿڰۣ-☸~

18

Freitag, 1. September 2017, 22:45

Von der Gilde Schnellkasse erreichte mich gestern noch ein Jungdrache mit einer tollen Gruselgeschichte. Damit wären neun Gilden zum Jugendturnier angemeldet, die Spielpläne sollten hoffentlich spätestens am Sonntag abend online sein.

Flohnatur schreckte aus dem Schlaf hoch. Die „wichtig wichtig“ Glocke hallte durch den ganzen Drachenturm und rief alle Drachen zur Versammlung. Gähnend schlurfte er die Treppe hoch, bei jeder Stufe etwas wacher werdend bis er endlich zu seiner gewohnt guten Laune gefunden hatte.
Wirrfloh stand mit einer großen Rolle in der Hand auf dem Podest und wirkte leicht nervös. Als endlich alle Drachen eingetroffen waren, begann sie zu reden: „Ihr Lieben, es gibt eine tolle Gelegenheit an einem reinen Jugendturnier teilzunehmen. Ihr habt Euch in der Liga schon wirklich tapfer geschlagen gegen die vielen großen Gilden, aber nun haben wir eine wirklich gute Gelegenheit, gegen Gleichaltrige zu spielen. Wer möchte mit der Anmeldung nach ReelStorysien fliegen? Es ist noch sehr viel Zeit, fast zwei Wochen bis die Anmeldung beendet ist.“
Betreten schauten sich die Drachen an. Im Gildenflugbus zu den anderen Arenen zu fliegen war eine Sache, aber ganz alleine durch ein fremdes Land?
Flohnatur wagte schließlich die Klaue zu heben. „Ich mache es.“
Mit vielen guten Ratschlägen und einem Kompass versehen machte er sich auf den Weg, die Rolle sicher auf den Rücken gebunden.
Das eigene Land war schnell durchquert, da es sich um ein wirklich kleines Land handelte. Er schlug kräftig mit den Flügeln, um den angrenzenden Höhenzug zu überqueren, der die Landesgrenze darstellte. Unterhalb eines schneebedeckten Gipfels querte er das Gebirge und ließ sich in einem Sinkflug in das angrenzende Land gleiten. Er erschrak, als er die vielen kleinen Orte und Geschäfte erblickte. Wie sollte er sich hier zurechtfinden? Schnell nestelte er den Kompass heraus und versuchte sich zu orientieren. Da kam ein Sturm auf und wehte ihm den Kompass aus den Klauen. Verzweifelt versuchte er die Richtung zu halten, doch der Sturm blies ihn kreuz und quer durch die Ländereien. Völlig erschöpft ließ er sich schließlich zu Boden sinken.
Das Land in dem er sich jetzt befand, schien vollkommen leer zu sein. Nur ein dichter Nebel bedeckte den Grund, soweit man nur sehen konnte (was nicht sehr weit war, um ehrlich zu sein). Kein Geräusch war zu hören außer seinem eigenen stoßweisen Atem.
Ohne den Schutz des Turms fühlte er sich reichlich unwohl, aber es blieb ihm wohl nichts anderes übrig als hier zu übernachten.
Gerade als er sich in einer kleinen Senke zusammengerollt hatte, ertönte eine leise Stimme. „Du bisset ein sehr schööööner Recke… wo kommest du heeer?“
Er schaute sich um und konnte zunächst niemanden entdecken. Eine kleine Bewegung in seinem Augenwinkel ließ ihn genauer hinschauen. Hinter einem kleinen Felsblock stand ein kleiner Wicht mit einer blauen Mütze, der ihn betrachtete. Er war vollkommen grün. „Hallo, Du“, sagte Flohnatur. „Ich komme von weither, aber ich habe mich verirrt. Weißt Du wie ich nach Reelstorysien komme?“
„Natürlich“, nickte das Männlein. „Das weissss doch wirklich jeder hier. Zufällig kenne ich eine Abkürzzzzzzzung. Es geht hiere entlang“ und er deutete auf ein Loch im Boden, von dem sich Flohnatur überhaupt nicht sicher war, ob es einen Moment vorher schon da gewesen war. „Es ist auch trocken und warm da unten und ich habe etwassss zu Essen für Dich.“ Nun war Flohnatur überzeugt, dass man dem Männlein trauen konnte, denn Essen war immerhin das Wichtigste für einen Jungen Drachen, und er folgte dem Wicht durch das Loch in den dunklen Tunnel.

Doch kaum waren sie eine kleine Strecke um ein paar Kurven in dem durch Fackeln spärlich erleuchteten Gang geschlurft, machte es „Plopp“ und der Wicht verschwand mit einem hämischen Gelächter und ließ den Drachen orientierungslos in der Dunkelheit zurück. Flohnatur erschrak fürchterlich, und dachte dann „na wenigstens leuchten die Fackeln noch“ als ein Windstoß durch den Tunnel fegte und diese alle zusammen ausblies. Nun wurde ihm wirklich mulmig zumute. Er drehte sich ein paar Mal um sich selbst, was allerdings eine blöde Idee war, denn nun wußte er nicht mehr in welcher Richtung der Ausgang lag. Aufs Geratewohl tastete er sich den Tunnel entlang. Nach Stunden, wie es ihm vorkam, legte er sich entkräftet hin und schlief sofort ein. Als er erwachte, wußte er nicht wie lange er geschlafen hatte. Alles war finster. Nun kam er endlich auf die Idee, ein wenig Feuer zu speien, aber er konnte die Flamme noch nicht lange halten und außerdem blendete es ihn selbst zu sehr.
Er tastete sich weiter und weiter durch ein scheinbar riesiges Tunnelsystem. Manchmal meinte er ein leichtes „Plopp“ zu hören, aber wenn er dem Geräusch nachging, war dort nichts zu finden. Endlich fand er in einer Höhle eine Matratze und legte sich dankbar darauf nieder. Sofort schlief er ein, und als er erwachte, hatte er das Gefühl eine ganze Woche geschlafen zu haben. So gestärkt erwachte sein Mut erneut und er wanderte entschlossener durch die Gänge, bis er schließlich einen Luftzug verspürte und dem nachging. Nach einer Weile führte der Gang um eine Ecke, stieg leicht an und endlich stand er wieder im Freien. Der Nebel hatte sich verzogen, es war ein klarer Tag und die Blätter begannen sich bereits zu färben. „Ach du je, ich muss eine Ewigkeit dort unten gewesen sein“ dachte er. Er breitete die Flügel aus und stieß sich vom Boden ab, froh endlich wieder fliegen zu können.
Nachdem er einige weitere Länder durchflogen hatte, sah er von ferne einen Drachenturm, der weithin leuchtete und um den sehr viele Drachen kreisten. Ermattet ließ er sich nieder und fragte nach dem Weg. Die Drachen lachten ihn freundlich aus - „Du bist am Ziel!“ und endlich konnte er die Anmeldung abgeben und sich ausruhen. Obwohl er so früh losgezogen war, war es doch der letzte Tag der Meldefrist. So lange war er durch die Höhle geirrt. Aber nun war alles gut. „Wenn ich diesen Wicht noch einmal treffe, werde ich ihm schön Bescheid geben“ dachte er grimmig, während er sich über das gute Essen in Reelstorysien hermachte.
Jetzt bewerben!


So wertvoll wie ein großes Steak!

19

Mittwoch, 6. September 2017, 09:40

Aloha, euch allen Grusel-Tunier-Teilnehmer:D

Ich möchte euch mal meine kleine und eigene Gruselgeschichte hier vorbringen.

Ich Dakota bin schon wahnsinnig aufgeregt. Na und meine Herrin Jeremia erst.

Für uns wird dieses ja besonders spannend, da Jeremia sich versucht als hüstel Trainerin zu hüstel hust und Feuer spuck zu äh profilieren.
Sie weis ja nicht das ich denke, das sie null Ahnung davon hat.
Also wenn das nicht gruselig ist.
Und nun wünsche ich uns allen gute und faire Spiele.
Eure Dakota
Wir suchen noch Gildenmitglieder :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jeremia« (6. September 2017, 12:36)


20

Samstag, 9. September 2017, 20:39

Das Turnier verläuft ja noch gruseliger, als die Anmeldungen es erwarten lassen ;(


Ich bin Fan der PDX #mce_temp_url#


Die langersehnte Kristallkugel ist endlich da :)

Thema bewerten